Zecken & Flöhe bei Hund und Katze – frühzeitig erkennen und richtig einordnen

Zecken & Flöhe bei Hund und Katze – frühzeitig erkennen und richtig einordnen

Viele Hunde- und Katzenhalter verbinden Zecken und Flöhe ausschließlich mit Frühling und Sommer. Tatsächlich können diese Parasiten jedoch bereits im Spätwinter aktiv werden. Besonders milde Temperaturen und längere Tage sorgen dafür, dass erste Begegnungen schon im Februar stattfinden. Dieser Beitrag erklärt, worauf Halter frühzeitig achten sollten.


1. Warum Parasiten heute früher aktiv werden

Zecken und Flöhe reagieren empfindlich auf Umweltbedingungen. In den letzten Jahren hat sich ihr Aktivitätszeitraum deutlich verlängert.

  • mildere Wintertemperaturen
  • weniger durchgängige Frostperioden
  • früher Anstieg der Tageslänge

Bereits Temperaturen ab etwa 7 °C können Aktivität begünstigen.


2. Unterschiede zwischen Zecken und Flöhen

Merkmal Zecken Flöhe
Lebensraum Gräser, Sträucher, Gärten Wohnung, Textilien, Schlafplätze
Sichtbarkeit oft gut sichtbar im Fell meist sehr klein, schwer zu sehen
Aktivität temperaturabhängig ganzjährig möglich

3. Frühe Anzeichen bei Hund und Katze

Parasitenbefall zeigt sich nicht immer sofort deutlich.

  • vermehrtes Kratzen oder Putzen
  • unruhiges Verhalten
  • kleine schwarze Punkte im Fell oder auf Liegeplätzen
  • häufiges Lecken bestimmter Körperstellen

Regelmäßige Kontrolle hilft, Veränderungen früh zu bemerken.


4. Warum Februar ein kritischer Zeitpunkt ist

Viele Halter beginnen Schutzmaßnahmen erst im Frühjahr. Doch Parasiten können früher auftreten.

  • erste Spaziergänge bei milderem Wetter
  • mehr Kontakt zu Naturflächen
  • Winterruhe endet langsam

Eine frühe Auseinandersetzung mit dem Thema schafft Sicherheit.


5. Alltagstaugliche Kontrollroutinen

Regelmäßige Kontrolle ist eine einfache Präventionsmaßnahme.

  • Fell nach Spaziergängen absuchen
  • Liegeplätze regelmäßig überprüfen
  • Fellstruktur und Haut beobachten

Besonders Kopf, Hals, Achseln und Bauch sollten beachtet werden.


6. Wohnungstiere nicht unterschätzen

Auch Wohnungskatzen oder wenig draußen befindliche Hunde können betroffen sein.

  • Parasiten können eingeschleppt werden
  • Flöhe vermehren sich in Innenräumen
  • Textilien bieten gute Bedingungen

Der Lebensraum spielt eine größere Rolle als der Freigang allein.


7. Beobachtung statt Panik

Einzelne Parasitenkontakte sind kein Grund zur Sorge. Entscheidend ist eine ruhige, regelmäßige Beobachtung.

  • Verhalten des Tieres im Blick behalten
  • Fellpflege beibehalten
  • Veränderungen dokumentieren

Fazit

Zecken und Flöhe sind längst keine reinen Sommerprobleme mehr. Bereits im Februar lohnt es sich, aufmerksam zu sein und Kontrollroutinen zu etablieren. Eine sachliche Einordnung hilft, den Alltag entspannt zu gestalten.

Zurück zu Blogs
 

Einen Kommentar hinterlassen

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen.