Wie viel Bewegung brauchen Hunde & Katzen wirklich? Orientierung und Alltagstipps

Wie viel Bewegung brauchen Hunde & Katzen wirklich? Orientierung und Alltagstipps

Bewegung beeinflusst Wohlbefinden, Appetit und Energiebedarf von Hunden und Katzen. Besonders im Winter sinkt die Aktivität vieler Tiere, während der Energiebedarf unverändert bleibt. Dieser Beitrag zeigt, wie viel Bewegung Hunde und Katzen durchschnittlich benötigen und welche einfachen Routinen den Alltag unterstützen.


1. Warum Bewegung für Haustiere wichtig ist

Regelmäßige Aktivität unterstützt:

  • Stoffwechsel & Energiehaushalt,
  • Muskulatur & Gelenke,
  • geistige Auslastung,
  • Futterverwertung und Appetit,
  • Alltagsruhe und Schlafverhalten.

2. Bewegungsbedarf bei Hunden – Orientierung

Der genaue Bedarf hängt von Alter, Körperbau und Aktivitätslevel ab. Die folgenden Richtwerte dienen als Orientierung:

Hundetyp Tägliche Bewegung
Kleine Hunde ca. 45–60 Minuten
Mittelgroße Hunde ca. 60–90 Minuten
Große Hunde ca. 90–120 Minuten

Diese Zeit schließt Spaziergänge, Spielphasen und ruhige Aktivität mit ein. Hohe Belastung ist nicht täglich notwendig, regelmäßige moderate Bewegung ist ausreichend.


3. Bewegungsbedarf bei Katzen – Orientierung

Katzen haben einen anderen Aktivitätsrhythmus als Hunde: kurze, intensive Phasen im Wechsel mit Ruhe.

Wohnungskatzen benötigen:

  • mehrere kurze Spielphasen über den Tag verteilt,
  • Bewegungsanreize wie Kratzmöbel oder erhöhte Flächen,
  • Abwechslung im Alltag, besonders im Winter.

Freigänger haben:

  • größere Aktivitätsräume,
  • mehr Reize im Außenbereich,
  • unterschiedliche Tagesmuster je Jahreszeit.

4. Warum Bewegung den Futterbedarf beeinflusst

Je aktiver ein Tier ist, desto mehr Energie wird genutzt. Bei geringerer Bewegung sollte die Futtermenge entsprechend angepasst werden. Sichtbare Hinweise für veränderte Aktivität sind:

  • Appetitveränderungen,
  • Ruheverhalten nimmt zu,
  • Gewichtszunahme oder -abnahme,
  • kürzere oder längere Aktivitätsphasen als üblich.

5. Alltagstipps zur Förderung von Bewegung

Für Hunde:

  • Mehrere kürzere Spaziergänge statt einem langen.
  • Ruhige Suchspiele im Innen- oder Außenbereich.
  • Routinen mit festen Aktivitätszeiten.

Für Katzen:

  • 2–4 kurze Spielphasen täglich.
  • Abwechslungsreiche Rückzugs- und Kletterflächen.
  • Kleine Impulse wie Papierbälle, Tunnel oder strukturierte Laufwege.

6. Wann lohnt es sich, genauer hinzusehen?

Bewegungsmuster geben Hinweise auf Alltag, Gewohnheiten und Energiebedarf. Aufmerksam werden sollte man, wenn:

  • das Tier deutlich weniger aktiv ist,
  • Gewicht schneller zu- oder abnimmt,
  • Futtermenge konstant bleibt, aber Aktivität sinkt,
  • Routinen über längere Zeit verändert wirken.

Fazit

Der Bewegungsbedarf unterscheidet sich bei Hunden und Katzen, doch beide profitieren von klaren Alltagsroutinen, kurzen Aktivitätsimpulsen und einer angepassten Futtermenge. Kleine Veränderungen im Tagesablauf zeigen oft große Wirkung.

Back to blogs
 

Leave a comment

Please note, comments need to be approved before they are published.