Katze leckt sich ständig: Wann ist es auffällig?
Katzen verbringen einen großen Teil ihres Tages mit Fellpflege. Sie lecken ihr Fell, reinigen ihre Pfoten und entfernen Schmutz. Das gehört zum normalen Verhalten einer Katze.
Doch was, wenn eine Katze ständig leckt? Wenn sie immer wieder dieselbe Körperstelle bearbeitet, sich auffällig häufig putzt oder sogar kahle Stellen im Fell entstehen, kann mehr dahinterstecken.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum Katzen sich so häufig lecken, wann intensives Putzen noch normal ist und welche Anzeichen auf ein Problem hindeuten können.
Warum lecken sich Katzen überhaupt?
Fellpflege gehört zum natürlichen Verhalten von Katzen.
Mit ihrer rauen Zunge können Katzen unter anderem:
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Schmutz aus dem Fell entfernen
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lose Haare aufnehmen
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das Fell pflegen
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Gerüche reduzieren
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ihr Fell nach dem Schlafen wieder ordnen
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sich nach dem Fressen reinigen
Das Putzen erfüllt aber nicht nur einen hygienischen Zweck.
Für Katzen kann Fellpflege auch eine beruhigende Beschäftigung sein. Deshalb putzen sich manche Katzen beispielsweise nach einer aufregenden Situation.
Regelmäßiges Putzen ist daher zunächst völlig normal.
Entscheidend ist, ob sich das Verhalten deutlich verändert.
Wie oft putzt sich eine Katze am Tag?
Eine genaue Anzahl von Putzvorgängen gibt es nicht, die für jede Katze als normal gilt.
Katzen unterscheiden sich individuell. Auch Alter, Felllänge, Aktivität und Umgebung spielen eine Rolle.
Eine Katze kann sich mehrfach am Tag putzen, ohne dass dies problematisch ist.
Wichtiger als die reine Häufigkeit ist deshalb die Frage:
Hat sich das Putzverhalten meiner Katze verändert?
Wenn eine Katze plötzlich deutlich mehr Zeit mit Putzen verbringt als früher, sollte man genauer hinschauen.
Katze leckt sich ständig: Wann ist das auffällig?
Besonders aufmerksam sollte man werden, wenn zusätzlich andere Veränderungen auftreten.
Auffällig kann beispielsweise sein, wenn die Katze:
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immer dieselbe Körperstelle leckt
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sich sehr lange und intensiv putzt
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beim Putzen unruhig wirkt
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Haare aus dem Fell herausleckt oder herausbeißt
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kahle Stellen entwickelt
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gerötete Haut bekommt
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Krusten oder Wunden entstehen
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sich zusätzlich häufig kratzt
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plötzlich weniger spielt
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sich häufiger versteckt
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ihr Verhalten insgesamt verändert
Eine kahle Stelle oder verletzte Haut sollte nicht einfach als normale Fellpflege abgetan werden.
Warum leckt sich meine Katze ständig?
Hinter übermäßigem Lecken können verschiedene Ursachen stecken.
1. Juckreiz
Eine der naheliegenden Ursachen ist Juckreiz.
Wenn die Haut unangenehm juckt, versucht die Katze häufig, die betroffene Stelle durch Lecken zu bearbeiten.
Mögliche Auslöser können beispielsweise sein:
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Parasiten
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Hautreizungen
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Allergien
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bestimmte Hauterkrankungen
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Entzündungen
Dabei muss nicht immer sofort ein sichtbarer Ausschlag vorhanden sein.
2. Flöhe
Flöhe können bei Katzen starken Juckreiz auslösen.
Interessant ist dabei: Auch wenn man keine Flöhe sieht, sind sie nicht automatisch ausgeschlossen.
Katzen entfernen Flöhe durch ihre intensive Fellpflege teilweise selbst.
Wenn eine Katze plötzlich besonders häufig am Rücken, an den Hinterbeinen oder im Bereich des Schwanzansatzes leckt und kratzt, können Parasiten eine mögliche Ursache sein.
Bei Verdacht sollte die Katze entsprechend untersucht werden.
3. Allergien und Überempfindlichkeiten
Auch allergische Reaktionen können mit Juckreiz und verstärktem Putzen verbunden sein.
Mögliche Auslöser können unter anderem bestimmte Bestandteile der Nahrung oder Umweltfaktoren sein.
Eine Allergie lässt sich allerdings nicht allein anhand von häufigem Lecken feststellen.
Andere Ursachen müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
4. Schmerzen
Übermäßiges Lecken kann auch mit Schmerzen zusammenhängen.
Manche Katzen bearbeiten gezielt eine Körperregion, die ihnen unangenehm ist.
Beispiele können sein:
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Bauchbereich
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Gelenke
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Pfoten
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Rücken
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Afterbereich
Das Verhalten allein zeigt jedoch nicht zuverlässig, was genau die Ursache ist.
Wenn eine Katze plötzlich eine bestimmte Stelle intensiv leckt, sollte man deshalb auch auf andere Veränderungen achten.
5. Stress und Langeweile
Nicht jedes übermäßige Putzen hat eine körperliche Ursache.
Katzen können auf Stress oder Veränderungen in ihrer Umgebung mit verändertem Verhalten reagieren.
Mögliche Auslöser sind beispielsweise:
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Umzug
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neues Haustier
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neue Personen im Haushalt
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Veränderungen im Tagesablauf
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Konflikte mit anderen Katzen
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wenig Rückzugsmöglichkeiten
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fehlende Beschäftigung
Fellpflege kann dabei eine beruhigende Beschäftigung darstellen.
Wichtig: Stress sollte nicht automatisch als Erklärung angenommen werden. Zunächst sollten körperliche Ursachen berücksichtigt werden.
6. Gewohnheit und zwanghaftes Verhalten
Bei manchen Katzen kann sich intensives Putzen zu einem wiederkehrenden Verhaltensmuster entwickeln.
Die Katze leckt beispielsweise immer wieder dieselbe Stelle, obwohl dort zunächst keine offensichtliche Ursache erkennbar ist.
Durch das ständige Lecken kann die Haut wiederum gereizt werden.
Es entsteht ein Kreislauf:
Lecken → Hautreizung → unangenehmes Gefühl → noch mehr Lecken
Auch hier sollte zunächst eine körperliche Ursache ausgeschlossen werden.
Katze leckt sich kahle Stellen
Kahle Stellen sind ein wichtiges Warnzeichen.
Wenn eine Katze so intensiv leckt, dass Fell ausfällt, sollte die Ursache abgeklärt werden.
Mögliche Gründe können unter anderem sein:
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Parasiten
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Juckreiz
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Hautprobleme
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Allergien
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Schmerzen
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Stressbedingtes Überputzen
Die Position der kahlen Stelle kann dabei Hinweise liefern.
Sie reicht jedoch allein nicht aus, um eine bestimmte Ursache festzustellen.
Katze leckt sich am Bauch
Der Bauch ist eine Körperregion, die manche Katzen bei übermäßigem Putzen besonders stark bearbeiten.
Wenn dort das Fell dünner wird oder kahle Bereiche entstehen, sollte man genauer hinsehen.
Mögliche Ursachen reichen von Hautproblemen und Parasiten bis zu Schmerzen oder stressbedingtem Überputzen.
Eine Katze mit deutlich ausgedünntem Bauchfell sollte tierärztlich untersucht werden, insbesondere wenn das Verhalten neu aufgetreten ist.
Katze leckt sich die Pfoten ständig
Gelegentliches Putzen der Pfoten ist völlig normal.
Auffällig wird es, wenn eine Katze ihre Pfoten ständig oder sehr intensiv leckt.
Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:
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Verletzungen
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Fremdkörper
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Hautreizungen
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Parasiten
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Schmerzen
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Kontakt mit reizenden Substanzen
Auch zwischen den Zehen sollte man vorsichtig nach Veränderungen schauen.
Bei Rötungen, Schwellungen oder Verletzungen ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll.
Katze leckt sich am After
Auch die Reinigung des hinteren Körperbereichs gehört grundsätzlich zum normalen Putzverhalten.
Sehr häufiges oder ungewöhnlich intensives Lecken kann allerdings auf ein Problem hindeuten.
Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:
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Durchfall
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Verschmutzung des Fells
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Hautreizungen
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Parasiten
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Probleme im Bereich der Analdrüsen
Wenn die Katze den Bereich ständig bearbeitet oder Schmerzen zeigt, sollte die Ursache abgeklärt werden.
Katze leckt sich und hat Haarausfall
Die Kombination aus intensivem Lecken und Haarausfall ist besonders interessant.
Normale Fellpflege führt normalerweise nicht zu deutlich sichtbaren kahlen Stellen.
Wenn eine Katze durch ihr Putzen selbst Fell ausdünnt, kann ein sogenanntes Überputzen vorliegen.
Dabei kommen sowohl körperliche als auch verhaltensbedingte Ursachen infrage.
Deshalb sollte nicht vorschnell von „Stress“ ausgegangen werden.
Katze putzt sich nach dem Streicheln
Manche Katzen beginnen nach dem Streicheln mit der Fellpflege.
Das ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass ihnen das Streicheln nicht gefallen hat.
Katzen können ihr Fell aus verschiedenen Gründen putzen. Beispielsweise kann die Fellpflege einfach zum normalen Tagesablauf gehören.
Wichtig ist deshalb immer das gesamte Verhalten der Katze.
Zeigt sie gleichzeitig Entspannung, bleibt freiwillig in der Nähe und sucht weiterhin Kontakt, muss das anschließende Putzen nicht problematisch sein.
Katze leckt sich nach dem Fressen
Auch nach dem Fressen kann eine Katze ihr Maul und anschließend ihr Fell putzen.
Das ist normales Reinigungsverhalten.
Auffällig wäre es eher, wenn zusätzlich Symptome wie:
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starkes Speicheln
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häufiges Schlucken
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Würgen
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Erbrechen
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Futterverweigerung
auftreten.
Dann sollte die Situation genauer beobachtet und bei anhaltenden Beschwerden tierärztlich abgeklärt werden.
Was kann man tun, wenn die Katze sich ständig leckt?
Der wichtigste Schritt besteht darin, nicht nur das Lecken selbst zu betrachten, sondern nach möglichen Veränderungen zu suchen.
Fell und Haut kontrollieren
Schauen Sie vorsichtig nach:
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kahlen Stellen
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Rötungen
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Krusten
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Wunden
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Schwellungen
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Schuppen
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Parasiten
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Veränderungen der Haut
Nicht jede Hautveränderung ist mit bloßem Auge eindeutig erkennbar.
Veränderungen im Alltag beobachten
Überlegen Sie, ob sich kürzlich etwas verändert hat.
Zum Beispiel:
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neues Futter
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Umzug
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neue Tiere
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neue Menschen
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andere Streu
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neue Reinigungsmittel
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veränderte Tagesabläufe
Beschäftigung anbieten
Bei Wohnungskatzen können abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten sinnvoll sein.
Dazu gehören beispielsweise:
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Jagdspiele
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Fummelbretter
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Spielzeug
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erhöhte Liegeplätze
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Kratzmöglichkeiten
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Rückzugsorte
Das ersetzt keine medizinische Abklärung, kann aber zu einer abwechslungsreichen Umgebung beitragen.
Wann sollte man mit einer Katze zum Tierarzt?
Eine tierärztliche Untersuchung ist sinnvoll, wenn das intensive Lecken neu auftritt oder deutlich zunimmt.
Besonders wichtig ist eine Abklärung bei:
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kahlen Stellen
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offenen Wunden
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blutiger oder stark gereizter Haut
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starken Kratzattacken
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deutlichen Schmerzen
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Schwellungen
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starkem Haarausfall
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wiederkehrenden Beschwerden
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deutlichen Verhaltensänderungen
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zusätzlicher Appetitlosigkeit
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starker Müdigkeit
Bei einer Katze, die sich so intensiv leckt, dass sie ihre Haut verletzt, sollte nicht länger abgewartet werden.
Sollte man die Katze vom Lecken abhalten?
Das kommt auf die Ursache an.
Einfaches Wegschieben oder Schimpfen löst das Problem normalerweise nicht.
Wenn beispielsweise Juckreiz, Schmerzen oder eine Hauterkrankung dahinterstecken, muss die Ursache behandelt werden.
Bei einem verhaltensbedingten Problem kann dagegen eine Anpassung der Umgebung helfen.
Das Lecken sollte deshalb nicht isoliert bekämpft werden. Entscheidend ist die Ursache.
Häufige Fragen
Ist es normal, dass meine Katze sich ständig putzt?
Regelmäßige Fellpflege ist bei Katzen normal. Wenn das Putzen deutlich zunimmt, immer dieselbe Körperstelle betrifft oder zu Haarausfall und Hautveränderungen führt, sollte die Ursache abgeklärt werden.
Warum leckt sich meine Katze ständig am Bauch?
Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage. Möglich sind beispielsweise Juckreiz, Hautprobleme, Schmerzen, Parasiten oder stressbedingtes Überputzen.
Warum leckt sich meine Katze kahle Stellen?
Wenn eine Katze so viel leckt, dass Fell ausfällt, kann ein körperliches oder verhaltensbedingtes Problem dahinterstecken. Kahle Stellen sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Kann Stress dazu führen, dass eine Katze sich ständig leckt?
Ja, Stress kann bei manchen Katzen mit verändertem oder übermäßigem Putzverhalten einhergehen. Trotzdem sollten zunächst mögliche körperliche Ursachen berücksichtigt werden.
Meine Katze leckt sich und kratzt sich. Was bedeutet das?
Die Kombination kann unter anderem auf Juckreiz hindeuten. Parasiten, Hautprobleme oder andere Ursachen kommen infrage.
Warum leckt meine Katze immer dieselbe Stelle?
Wenn eine Katze immer dieselbe Körperregion bearbeitet, kann dort ein lokales Problem wie Juckreiz, Hautreizung oder Schmerz bestehen. Auch Verhaltensursachen sind möglich.
Muss ich mit meiner Katze zum Tierarzt, wenn sie sich viel putzt?
Nicht allein aufgrund der Häufigkeit. Entscheidend sind zusätzliche Veränderungen. Kahle Stellen, Hautverletzungen, starker Juckreiz, Schmerzen oder eine deutliche Verhaltensänderung sprechen für eine Abklärung.
Fazit
Dass sich eine Katze häufig putzt, ist zunächst völlig normal. Fellpflege gehört zu ihrem natürlichen Verhalten.
Auffällig wird es vor allem dann, wenn sich das Putzverhalten deutlich verändert oder körperliche Spuren hinterlässt.
Kahle Stellen, gereizte Haut, Wunden oder intensives Lecken an immer derselben Stelle sollten ernst genommen werden. Als mögliche Ursachen kommen unter anderem Parasiten, Hautprobleme, Allergien, Schmerzen und Stress infrage.
Wer eine solche Veränderung bei seiner Katze beobachtet, sollte nicht einfach versuchen, das Lecken zu unterbinden. Wichtiger ist es, die Ursache herauszufinden.
Bei deutlichen Hautveränderungen, Schmerzen oder zusätzlichen Krankheitssymptomen ist eine tierärztliche Untersuchung der richtige nächste Schritt.